Die Klimaforscher aus Kiel und Hamburg simulierten die Temperaturen auf der Erde für die letzten 50 Jahre und weiter bis 2030. Der Clou: Mojib Latif und sein Team berücksichtigten erstmals Daten zur Oberflächentemperatur der Ozeane. Die Ergebnisse sind in der Grafik grün dargestellt. Zum Vergleich die Daten einer Simulation des IPCC (blau). Die Modellkurven zeigen jeweils die über 10 Jahre gemittelten Werte, wobei die Balken die Streubreite für Berechnungen mit leicht unterschiedlichen Daten angeben. Die Resultate der Wissenschaftler legen nahe, dass die Weltmeere die Erderwärmung vorübergehend bremsen (gestrichelte grüne Kurve bis 2010) – bevor die globale Durchschnittstemperatur in den nächsten zwei Jahrzehnten wieder deutlich steigt.





