Normalerweise paaren sich Kröten verschiedener Spezies nicht – wohl aber die Amerikanische Flachland-Schaufelfuß-Kröte Spea bombifrons und die Amerikanische Gebirgs-Schaufelfuß-Kröte Spea multiplicata. Das hat Karin S. Pfennig von der University of North Carolina in Chapel Hill entdeckt. Sie beobachtete, dass S. bombifrons-Weibchen sich während der Paarungszeit im Frühjahr zu S. multiplicata-Männchen hingezogen fühlten, wenn der Wasserstand im Tümpel niedrig war. Hintergrund ist, dass sich die Mischlingsnachkommen schneller entwickeln und den Tümpel verlassen können, bevor er völlig austrocknet. Für die Krötenweibchen überwiegt dieser Vorteil offenbar die Nachteile der „Mischehe”. Denn viele der männlichen Jungen sind unfruchtbar, und die Weibchen produzieren nur halb so viele Eier wie reinrassige Tiere.





