von ROMAN GOERGEN
Die beiden neugeborenen Iltisse, die in den Schlagzeilen stehen, könnten auf den ersten Blick auch nur gewöhnliche Hausfrettchen sein. Doch wenn Weibchen Sibert und Männchen Red Cloud mit ihren Kulleraugen in die Kameralinse des Fotografen schauen, fallen die schwarzen Ringe um ihre Augen dann doch auf. An der Fellzeichnung, die wie die Maske eines Banditen aussieht, sind die beiden als Schwarzfußiltisse (Mustela nigripes) erkennbar. Die marderähnliche Art ist laut Internationaler Naturschutzunion vom Aussterben bedroht. Auch in den USA ist die Art gemäß dem Endangered Species Act von 1973 als gefährdet eingestuft. Seit über vier Jahrzehnten kämpfen dort deswegen Artenschützer, Biologen und Genetiker für den Erhalt dieser ikonischen Präriebewohner.





