Seit den 2000er Jahren diskutiert die Klimawissenschaft über sogenannte Kippelemente, also wichtige Teile des Erdsystems, bei denen das Überschreiten einer bestimmten Schwelle unumkehrbare Veränderungen nach sich zieht. Tauen beispielsweise die Permafrostböden auf, setzen sie große Mengen der Treibhausgase Methan und Kohlendioxid frei, was die weitere Klimaerwärmung beschleunigt. Zu den weiteren Kippelementen zählen unter anderem das Abschmelzen der polaren Eisschilde, die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes und die Abschwächung wichtiger Meeresströmungen.





