Rund zehn Millionen Menschen weltweit leiden an Parkinson. Damit ist dies die zweihäufigste neurodegenerative Erkrankung nach Alzheimer. Zu den klassischen Symptomen zählen Zittern, Muskelsteifheit sowie verlangsamte Bewegungen. Die Ursache ist, dass Nervenzellen im Hirnstamm zugrunde gehen und es am Botenstoff Dopamin fehlt. Wird dieser Botenstoff medikamentös ersetzt, lässt sich das Fortschreiten der Krankheit zwar abbremsen. Heilbar ist Parkinson allerdings bisher nicht und einmal entstandene Schäden sind irreversibel. Deshalb ist es besonders wichtig, die Krankheit früh zu diagnostizieren, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Bislang sind die Möglichkeiten zur Frühdiagnostik allerdings begrenzt und nicht standardisiert. Gerade in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen fehlt es zudem an Neurologen, die die Krankheit diagnostizieren können.





