Frauen, die im Alter von drei bis fünf Jahren häufig Pommes frites gegessen haben, erkranken eher an Brustkrebs. Mediziner der Harvard Medical School in Boston/USA haben die Mütter von 582 Brustkrebspatientinnen und von knapp 1600 gesunden Frauen nach den Essgewohnheiten ihrer Töchter im Kindesalter befragt. Die statistische Auswertung ergab, dass die Brustkrebsrate bei Frauen, die als Vorschülerinnen mindestens eine wöchentliche Portion der beliebten Kartoffelstangen aßen, um 27 Prozent höher war als bei denen, die im gleichen Alter deutlich weniger davon verzehrt hatten. Die Forscher vermuten, dass die gesättigten und gehärteten Fette, die häufig zum Frittieren verwendet werden, den Krebs begünstigen. Auch das durch die große Hitze entstehende Acrylamid kommt als Mitverursacher infrage.





