Entwarnung vor Ängsten, “Elektrosmog” könne Krebs fördern, gibt eine neue finnische Studie. Untersucht wurde, ob Menschen, die über längere Zeit näher als 500 Meter an einer Hochspannungsleitung gewohnt hatten, öfter an Krebs erkrankten als der Bevölkerungsdurchschnitt.
Wie das “British Medical Journal” berichtet, gab es keine nennenswerten Unterschiede in der Häufigkeit von Tumorkrankheiten in denVergleichsgruppen. Selbst Leukämie, Lymphom und Brustkrebs – alle schon mit Elektrosmog in Verbindung gebracht – waren nicht häufiger.
Auch ängstliche Handy-Nutzer können aufatmen. Die im Mai veröffentlichten Ergebnisse aus Versuchen mit Mäusen, die unter Hochfrequenzbestrahlung doppelt so oft Krebs bekamen wie Vergleichstiere, lassen sich nicht auf den Menschen übertragen, versicherte das Bundesamt für Strahlenschutz. Den Versuchsmäusen war zuvor ein Gen eingepflanzt worden, das sie ohnehin überdurchschnittlich häufig an Lymphkrebs erkranken ließ.
Helmut L. Karcher





