So wenig der Historiker auch über die Persönlichkeit Karls des Großen weiß, Fried macht dennoch mit diesem fernen Herrscher bekannt – und noch viel mehr: Er malt detailliert ein Bild der mittelalterlichen Welt um 800. Paradigmatisch ist der erste Satz des Kapitels „Der Knabe“: „Pferdemist und Jauchegrube, Hühnerhöfe und Schweinezucht, Ochsen und Gemächlichkeit – Karl wuchs in ländlicher Umgebung auf“, so stimmt Fried den Leser ein.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




