Es soll um den unvollendeten Roman „Das Schloss“ gehen, der in den frühen 1920er-Jahren von Kafka begonnen wurde und 1926 aus seinem Nachlass veröffentlicht worden ist: Ein Mann, der stets K. genannt wird, trifft in einem Dorf ein, über dem ein Schloss thront, wobei K. behauptet, er sei von diesem Schloss als Landvermesser bestellt. Doch seine Versuche, dort empfangen zu werden, scheitern. Es bleibt bei Annäherungen, was unmittelbar vergleichbar ist mit der Situation eines Kafka-Lesers, der „Das Schloss“ ebenso wenig ausloten oder gar betreten kann und sich bei seinem Verständnisbemühungen stets im Irrtum zu befinden scheint oder abgewiesen fühlt.





