Das ist noch echter Forschergeist: Bart Knols, ein kenianischer Forscher, hat in einem Selbstversuch eine Geruchsfalle für Malaria-Mücken entwickelt – mit Hilfe seiner eigenen ungewaschenen Füße. Diese ließ er in einer Malaria-Forschungsstation am Ufer des Viktoria-Sees nachts aus dem Moskitonetz hängen. Die Mücken warteten nicht lange und stachen genußvoll zu. Knols präsentierte nach diesen Erfahrungen nun den ersten „ausgereiften” Fallen-Prototyp: ein Stück Limburger Käse. Der enthält nämlich dieselben geruchsintensiven und Mücken anziehenden Fettsäuren wie die Forscherfüße. Nach Angaben des innovativen Insektenforschers ist die Pharmaindustrie an seiner Entdeckung interessiert.
Ulrich Fricke





