Wie die riesigen Gasbälle im Innern aussehen, war bislang jedoch nur ungenau bekannt. Das lag vor allem daran, dass niemand wusste, wie sich Wasserstoff bei hohem Druck verhält. In einigen US-Laboratorien und in Russland wurden in den letzten Jahren einige Experimente durchgeführt, um herauszufinden, welche Eigenschaften das Element bei einem Druck hat, der eine Million Mal höher ist als in der Erdatmosphäre.
Die Ergebnisse dieser Experimente nutzten Saumon und Guillot nun, um ihre Computermodelle einzuschränken. “Einige der früheren Missionen zu den Riesenplaneten haben uns einige indirekte Hinweise darüber gegeben, wie es in ihrem Inneren aussieht”, sagt Saumon, “jetzt hoffen wir auf die Cassini-Mission, um mehr über Saturn zu erfahren.” Wie die Forscher schreiben, liefert ihr Modell ein wesentlich genaueres Bild davon, wie sich die beiden Planeten vor 4,5 Milliarden Jahren aus der solaren Urwolke zusammengeballt haben.




