Dass regelmäßiges Haschischrauchen Parodontose begünstigt, haben neuseeländische Wissenschaftler nachgewiesen. Die Mediziner um W. Murray Thomson vom Sir John Walsh Research Institute in Dunedin hatten für ihre Studie 903 Probanden aus den Geburtsjahren 1972 und 1973 untersucht. Sie unterteilten diese in drei Gruppen: 293 hatten noch nie Cannabis konsumiert, 428 waren Gelegenheitsraucher und 182 griffen regelmäßig zum Joint. Es zeigte sich, dass 40 Prozent aller Teilnehmer an Parodontose litten. Der höchste Anteil fand sich in der Gruppe, die viel Haschisch rauchen – unabhängig vom normalen Tabakkonsum, der bekanntermaßen ebenfalls Zahnfleischschwund verursacht. Für Thomson belegen diese Ergebnisse, dass Cannabiskonsum ein Risikofaktor für Parodontose ist, der bei der Behandlung berücksichtigt werden sollte.





