Kugelsternhaufen sind Relikte aus der Frühzeit des Universums: Zu Hunderten umkreisen sie die Galaxien. Lange dachten Astronomen, dass diese Gebilde aus bis zu einer Million Sternen gleichförmig und recht unspektakulär sind. Doch neue Forschungen ergeben ein völlig anderes Bild, zeigt bild der wissenschaft in seiner Titelgeschichte: Die Sternhaufen enthalten exotische Himmelskörper und durchlaufen eine turbulente Dynamik, die schließlich zu ihrer Auflösung führt. In ihren Zentren fressen sich aufgeblähte Sonnen gegenseitig. Und bis heute werden neue Kugelsternhaufen geboren ? wenn Galaxien miteinander verschmelzen oder Zwerggalaxien von brachialen Gezeitenkräften “abgenagt” werden.
Weitere Themen im aktuellen Heft:
WENN MENSCHEN VERSCHIMMELN
Krankheitserregende Pilze werden zu einer immer größeren Bedrohung für Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Paradox: Schuld ist der medizinische Fortschritt.
WLAN: MIT LISELOTTE DURCH HEIDELBERG
Die Funktechnologie WLAN lotst jetzt Touristen in Heidelberg zielsicher zu Sehenswürdigkeiten und Hotels ? per Handy oder PDA. Und dabei plaudert die virtuelle Liselotte von der Pfalz über die Stadtgeschichte.
SZENEN EINER ERDE
Hochaufgelöste Satellitenbilder helfen heute bei Stadtplanung, Ernteprognosen und Katastrophenschutz. bdw präsentiert eine Galerie der eindrucksvollsten Fotos aus dem All.
DIE ÄLTESTEN MONUMENTALBAUTEN DER NEUEN WELT
Das ägyptische Pharaonenreich steckte noch in den Kinderschuhen, da wurden im Tal des peruanischen Casma-Flusses bereits Pyramiden gebaut. Die Dimensionen der Kultanlagen sind gigantisch.
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