Schade ist jedoch, dass die „über 40 Musikbeispiele“, die die musikalische Vielfalt charakterisieren sollen, zu kurz ausgefallen sind. Und auch darauf muss sich der Hörer gefasst machen: Die wechselvolle politische oder wirtschaftliche Geschichte des Landes wird nur kurz gestreift, nicht ausreichend eingeordnet oder erläutert; eindeutig liegt der Schwerpunkt auf den kulturellen Entwicklungen.
Das trotz dieser Einschränkungen sehr empfehlenswerte Hörbuch steht in einer (vom Jahrespreis der Schallplattenkritik ausgezeichneten) Reihe von Produktionen aus dem Silberfuchs-Verlag, die sich unter anderem Ländern wie Griechenland, Argentinien, China, Russland, der Türkei, aber auch Deutschland widmen.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




