Männer mit einer kardiovaskulären Erkrankung, die impotent sind, haben ein deutlich erhöhtes Infarkt-Risiko. Das beweist eine Studie von Forschern um Michael Böhm von der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. 1549 Männer mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren sowohl zu Beginn der Studie als auch nach zwei und nach fünf Jahren nach erektilen Dysfunktionen gefragt worden. Wie sich zeigte, war bei denjenigen, die an der Störung litten, die Wahrschein-lichkeit eines schweren Herzanfalls um 20 Prozent erhöht. Körperlich bedingte Impotenz wird unter anderem durch einen unzureichenden Blutfluss im Penis verursacht. Dies kann laut Böhm ein Anzeichen dafür sein, dass sich die Arterien verengen. Er empfiehlt deshalb, dass Männer mit einer erektilen Dysfunktion auch auf mögliche kardiovaskuläre Erkrankungen untersucht werden.





