Die meisten Patienten mit Typ-1-Diabetes spritzen sich täglich Insulin. Das Hormon hilft ihrem Körper dabei, Zucker aus dem Blut aufzunehmen, und verhindert so, dass ihr Blutzuckerspiegel zu hoch wird. Wenn sie sich jedoch versehentlich zu viel Insulin spritzen, kann der Blutzuckerspiegel auch auf ein kritisches Niveau sinken. Die Patienten bekommen dann eine Hypoglykämie, die zu Verwirrtheit, Krampfanfällen, Koma und sogar zum Tod führen kann. In solchen Fällen hilft zuckerhaltiges Essen oder Glukagon als Gegenmittel. Dieses natürliche Peptid-Hormon aus der Bauchspeicheldrüse regt die Leber dazu an, Glukose in den Blutkreislauf freizusetzen, so dass der Blutzucker wieder steigt. Einige Diabetes-Patienten tragen für solche Notfälle Glukagon-Spritzen mit sich herum, die jedoch aufwendig zu füllen und bedienen sind.





