Eine Möglichkeit, Impfstoffe durch simples Eincremen zu verabreichen, haben jetzt Helmholtz-Forscher um Claus-Michael Lehr entwickelt. Als „Verpackung” für die Vakzine benutzen sie Nanopartikel, die sich in Hautfältchen und Haarfollikel-Öffnungen ablagern und dann in die Haut eindringen. Schon seit Jahren suchen Wissenschaftler nach Alternativen zu Impfungen mit Spritzen, da die entsprechenden Impfstoffe in der Herstellung recht aufwendig und teuer sind. Zudem benötigt man für die Injektionen speziell geschultes Personal, was besonders in Entwicklungsländern ein Problem darstellt.





