Den Anfang macht eine einleitende Darstellung einiger charakteristischer Eigenarten asiatischer Imperien, ohne dabei einen systematischen Vergleich zu bieten. Das Werk betrachtet der Reihe nach die verschiedenen Regionen Asiens und die Imperien, die sie prägten. Zunächst stehen die Mongolen in Zentralasien (1206-1405) im Fokus der Betrachtung, denen sich die Ming in China (1368-1644), die Khmer in Südostasien (802-1566), die Osmanen in Kleinasien und darüber hinaus (1281-1922), die Safawiden in Persien (1501-1722), das Mogulreich in Indien (1526-1858) und die Meiji-Restauration in Japan (1868-1945) anschließen. Mit Hilfe vieler Abbildungen, Karten und Zeichnungen wird jeweils ein facettenreiches Bild der Imperien geboten. Themen sind dabei die Zentren und Formen der Macht, deren politische und wirtschaftliche Entwicklung sowie ideellen Strukturen und wichtige kulturelle und zivilisatorische Leistungen, die zusammen mit Porträts charismatischer Persönlichkeiten eine lebendige Überblicksdarstellung der imperialen Geschichte Asiens bieten.
Rezension: Philipp Pilson




