Die Schwaben mussten in der Tat seit der frühen Neuzeit insbesondere in der deutschsprachigen Schwankliteratur als Witzfiguren herhalten. Schwänke sind scherzhafte, oft auch derbe, volkstümliche Erzählungen. Sie waren gerade im 16. Jahrhundert sehr beliebt, weshalb etwa der Tübinger Humanist Heinrich Bebel (1472 –1518) mit seinen „Libri facetiarum iucundissimi“ („Bücher lustiger Schwänke“, 1508 –1512) großen Erfolg hatte. Dank gedruckter und illustrierter Flugblätter konnte der Schwabenspott zu dieser Zeit außerdem einer breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden. …
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Miriam Régerat




