Im Juni 1191 verbreitete sich unter den Muslimen im Heiligen Land großer Schrecken. Der englische König Richard hatte mit einer großen Flotte von 25 Galeeren voller Krieger und Gerät vor Akkon angelegt. Nicht nur in der Stadt, die sich in muslimischer Hand befand, sondern auch im Heer des Sultans Saladin war man entsetzt über die Ankunft des berühmten Königs und Kriegsführers. In den arabischen Quellen wurde er als Mann mit „Mut, Schlauheit, Ausdauer und Geduld“ beschrieben (Ibn al-Athir), aber auch bald als „der verfluchte Engländer“ bezeichnet. Richard war also da: ein 33-jähriger Mann von imposanter und kräftiger Gestalt, mit rötlich-blondem Haar und leuchtend blauen Augen. …
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