Markus Bennemanns Buch beweist: Wir sind von einer Mörderbande umgeben, die an Hinterhältigkeit, Effizienz und Raffinesse kaum zu übertreffen ist. Viele alte Bekannte sind dabei, deren Ruf hier dauerhaft Schaden leidet niemals werden wir wieder einem Glühwürmchen, Eichhörnchen oder Delfin ohne Argwohn begegnen, nie mehr einem Schimpansen, Kragenbären oder Buckelwal den Rücken kehren.
Die Motive sind vertraut: Sex, Gier, Hunger, Karriere oder auch nur schiere Mordlust die oftmals bizarren Methoden weniger. Das macht das Buch zu einem spannenden Krimi der besonderen Art, zumal der Verfasser ein Journalist sich Tätern und Opfern nicht wie ein Thrillerautor nähert, sondern wie ein wissenschaftlicher Forensiker. Zudem ist er in der Verhaltensforschung bewandert und schildert den grausigen Sachverhalt distanziert, aber glänzend formuliert. Ein wahres Vergnügen wenn auch nicht gerade für Kaninchen, Krabben und Arachnophobiker.
Hans Schmidt





