Verfasst hatte Giroud ihre Erinnerungen 1960 nach einem missglückten Selbstmordversuch, sie tragen daher das Signum einer Selbstvergewisserung. Das sehr persönliche, glänzend geschriebene Buch zu lesen ist unbedingt ein Gewinn, nicht zuletzt, weil es Einblicke in die spannende linksintellektuelle Pariser Szene der 1950er und 60er Jahre zulässt. Einzig mehr Erläuterungen für den deutschen Leser hätte man sich gewünscht.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




