Tropische Wirbelstürme bilden sich über den warmen Meeresgebieten äquatorialer Breiten und ziehen von dort aus im Bogen nach Norden oder Süden. Über dem Nordwestpazifik werden solche Stürme Taifune genannt, über dem Atlantik und Nordostpazifik Hurrikans, im Indischen Ozean und im Südwestpazifik wiederum Zyklone. Meistens sind diese Sturmwirbel nicht allein, sondern treten in Clustern auf. Denn in etwa 60 Prozent der Fälle entwickeln sich im selben Meeresgebiet zwei oder mehr Wirbelstürme gleichzeitig. Wenn dann solche Sturm-Cluster kurz hintereinander auf Land treffen, ist der Schaden besonders groß. Denn Küstenbewohner haben so nur sehr wenig Zeit, um sich von den Auswirkungen des ersten Sturms zu erholen. Die darauffolgenden Stürme hinterlassen dann meist eine noch größere Verwüstung.





