Bakterien benötigen Nährstoffe, um daraus zelluläre Bausteine wie Aminosäuren, Nukleotide und Fettsäuren herzustellen, die sie zum Überleben und Wachsen benötigen. In der Natur kommen die erforderlichen Substanzen allerdings je nach Umgebung nur in geringer Konzentration vor oder gebunden in Verbindungen, die nicht alle Bakterien aufspalten können. „Unter solchen Bedingungen könnte die Biomasse anderer Zellen als wertvolle Nährstoffquelle dienen“, schreibt ein Team um Astrid Stubbusch von der ETH Zürich. „Das Töten benachbarter Zellen würde Zugang zu diesen Nährstoffen ermöglichen.“





