Im Jahr 2012 würdigte die katholische Kirche mehrfach das Lebenswerk Hildegards von Bingen. So folgte kurz nach ihrer Heiligsprechung die Ernennung zur „Kirchenlehrerin“. Damit ist die Benediktinerin nicht nur die erste Deutsche, sondern auch eine von vier Frauen, die mit diesem Titel ausgezeichnet wurden. Gründe genug, um die 1998 eingerichtete, dem Leben der Äbtissin gewidmete Ausstellung zu überarbeiten: Seit April 2014 ist die neu konzipierte Schau im „Historischen Museum am Strom“ der Stadt Bingen am Rhein – dem Ort, an dem Hildegard ihre Hauptwirkungszeit verbrachte – zu sehen.
Das Museum ist im denkmalgeschützten ehemaligen Elektrizitätswerk von 1898 untergebracht. Ort der Hildegard-Ausstellung ist dessen zentral gelegener früherer Maschinenraum: hoch und lichtdurchflutet. Die Ausstellung umfasst etwa 350 Quadratmeter, gegliedert durch 13 thematische Großtafeln, auf denen Leben und Wirken Hildegards nachgezeichnet werden. …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 11/2014.
Sabrina Tatz




