Die Fähigkeit des Aids-Erregers HIV sich auszubreiten, hat in einigen Teilen Afrikas nachgelassen. Forscher der britischen Universität Oxford hatten aktuelle Blutwerte infizierter Frauen in Botswana und Südafrika miteinander verglichen. In Botswana wurde Aids Mitte der 1980er-Jahre zum Problem, in Südafrika rund zehn Jahre später. Wie sich zeigte, hatten die Frauen in Botswana eine signifikant geringere Konzentration von HI-Viren im Blut als die in Südafrika. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Virulenz des Virus vermindert ist, weil es durch die fortwährende Anpassung an das Immunsystem und neue Medikamente Kraft verloren hat.





