Die Wiederansiedlung des Bibers in Bayern kann man Weinzierl als persönlichen Erfolg zurechnen. Und die Liste seiner Erfolge ließe sich lang fortführen. Aber auch von Rückschlägen lässt sich Weinzierl nicht abschrecken. Sein Kampf um die Donauverbauung ist eine Metapher für sein Berufsleben. Mehrmals hatten die Gegner des Ausbaus mit zwei Staustufen und dem Durchstich durch die Mühlhamer Schleife schon geglaubt gewonnen zu haben, vor allem wenn die Planung durch Klagen erneut verzögert werden konnte. Doch dann hielt die bayerische Staatsregierung doch wieder an ihrer Planung fest. Und alles ging von vorne los. Ein andauernder Kampf für den Umweltschutz. Nicht umsonst wird Weinzierl auch als “Deutschlands ökologisches Gewissen” oder auch “Papst der Umweltbewegung” oder “Öko-Pionier” bezeichnet.
Er hätte allen Grund dazu, sich selbst zu begießen. Aber auch seinen Geburtstag widmet Weinzierl dem Umweltschutz: Mit einem Symposium zum Thema Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung. Als Gäste haben sich dazu auch der Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) angesagt.





