Herodes, König der Juden von Roms Gnaden (73 – 4 v. Chr.), gilt vor allem als Initiator des bethlehemitischen Kindermords, als paranoide Persönlichkeit und grausamer Tyrann, der sogar Familienmitglieder ermorden ließ. Ernst Baltrusch fügt diesem Bild des Herrschers neue Facetten hinzu und betont, dass die Zeit des Herodes zugleich eine Ära des Friedens für Judäa war. Zudem verweist er auf Herodes’ große Bauleistungen, etwa die Gründung der Hafenstadt Caesarea.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




