Herculanuem steht oft im Schatten von Pompeji, zu Unrecht, wie man aus dem schönen Band von Andrew Wallace-Hadrill lernen kann. Öffentliche Anlagen und Privatbauten, Luxus und Alltag dieser Stadt, die ebenfalls durch den Vesuv-Ausbruch 79 v. Chr. verschüttet wurde, werden anhand von Grabungsfunden und Inschriften anschaulich vorgestellt. Die Abbildungen, ergänzt durch ausklappbare Panoramatafeln, sind von bestechender Qualität. Um den Erhalt dieses Kulturdenkmals wird man nach der Lektüre mit dem Autor bangen.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




