von PETER LAUFMANN
Das schmerzt selbst einen Riesen wie den Bayer-Konzern: Ein Gericht in Philadelphia verurteilte das Unternehmen im Januar 2024 zu 2,25 Milliarden US-Dollar Schadensersatz. Die Geschworenen gaben damit einem Kläger aus Pennsylvania Recht. Er hatte seine Krebserkrankung auf die jahrelange Verwendung des glyphosathaltigen Produkts Roundup im Garten zurückgeführt. Zwar will Bayer in Berufung gehen. Aber es ist nicht der erste Tiefschlag. Bayer hat nach der Übernahme des Roundup-Herstellers Monsanto im Jahr 2018 einen Prozess nach dem anderen verloren – und damit viele Dollars. Wie viele Aktionäre und Manager wohl den 68-Milliarden-Deal mit Monsanto verfluchen? Glyphosat scheint ein schlechtes Geschäft zu sein.





