Erhöhte Harnsäurewerte im Blut gelten als bedenklich, weil die Stickstoffverbindung in den Gelenken auskristallisieren und dort schmerzhafte Gichtanfälle auslösen kann. Doch niederländische Mediziner haben jetzt auch eine positive Eigenschaft der Harnsäure entdeckt: In einer Langzeitbeobachtung an 4700 Menschen hatten diejenige mit hohem Harnsäurespiegel ein um 30 Prozent geringeres Risiko für Parkinson.
Harnsäure ist ein starkes Antioxidans und schützt möglicherweise die Gehirnzellen vor dem Angriff freier Sauerstoffradikale. Dieser „oxidative Stress” gilt als einer der Auslöser für die Nervenkrankheit. Außerdem fängt Harnsäure Eisen aus dem Blut ab. Die Metall-Ionen begünstigen die Bildung freier Radikale.





