(*1936) studierte Medizin an den Universitäten Bonn, Hamburg und Düsseldorf, wo er auch promovierte. Nach weiteren Stationen in Philadelphia, Würzburg, Erlangen und Freiburg war der gebürtige Gelsenkirchener zwischen 1983 und 2003 Vorsitzender und Wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstandes des Deutschen Krebsforschungszentrums. Zur Hausens wissenschaftliches Interesse gilt der Rolle von Viren bei der Entstehung von Krebs. 2008 erhielt er den Nobelpreis für Medizin: Zur Hausen hat erkannt, dass Gebärmutterhalskrebs durch humane Papillomviren ausgelöst wird. Seine Entdeckung ermöglichte die Entwicklung eines Impfstoffs.





