Sie besitzen unter 0,3 Sonnenmassen: Bei den sehr massearmen Sternen handelt es sich um die häufigste Kategorie unter den leuchtenden Himmelskörpern des Universums. Trotz ihrer vergleichsweise bescheidenen Größe besitzen viele von ihnen Planeten. Besonders häufig werden sie dabei von Gesteinsplaneten umkreist, geht aus der astronomischen Forschung der letzten Jahrzehnte hervor. Dadurch rücken sie bei der Suche nach erdähnlichen Welten im Universum besonders ins Visier. Durch fehlende Möglichkeiten der direkten Untersuchung ist bisher aber unklar geblieben, wie diese Planeten beschaffen sein könnten. Um dennoch Hinweise auf ihre Zusammensetzung zu gewinnen, haben sich die Forschenden um Aditya Arabhavi von der Universität Groningen nun der Untersuchung von protoplanetaren Scheiben gewidmet. Denn diese Ansammlungen aus Gas und Staub um junge Sterne bilden das Baumaterial beim Entstehungsprozess der Planeten.





