So wirkt sich Haarverlust auf die Psyche aus
Haarverlust kann zu sozialen Phobien, Depressionen und anhaltenden Angstzuständen führen. Schlafstörungen, Erschöpfung und Stimmungsschwankungen sind typische Symptome. Betroffene haben Angst vor Demütigung und negativer Beurteilung, sie vermeiden soziale Situationen.
Das körperliche Aussehen wirkt sich auf die eigenen Verhaltensweisen, Gefühle und Gedanken aus. Häufige Folgen sind Minderwertigkeitsgefühle, Frust, Traurigkeit, ein schlechtes Selbstbewusstsein und sogar Selbsthass. Anstatt sich Rat und Hilfe zu suchen, ziehen sie sich immer mehr aus der Gesellschaft zurück, während ihr Leidensdruck immer stärker wird.
Was können Betroffene gegen Haarausfall unternehmen?
Bei Haarverlust gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Dabei sind die Art des Haarausfalls und die Ursache entscheidend. Dementsprechend verschieden sind auch die Erfolgschancen. Folgende Methoden kommen am häufigsten zum Einsatz.
Haartransplantation
Bei einer Haartransplantation werden von anderen Körperbereichen Haare (in der Regel vom Hinterkopf) entnommen und unter örtlicher Narkose an den kahlen Stellen eingesetzt. Beim Einsetzen der Haare sind die Größe, Dichte und Haarrichtung zu berücksichtigen.
Etwa neun bis zehn Monate nach der Transplantation wachsen die Haare. Nach etwa einem Jahr lässt sich abschätzen, ob die Behandlung erfolgreich war. Wichtig ist, eine Haartransplantation ausschließlich von einem erfahrenen Experten durchführen zu lassen. Interessierte finden weitere Haartransplantation-Infos bei Hairforlife.
Medikamente bei Haarausfall
Genetisch bedingter Haarausfall ist für Betroffene psychisch sehr belastend. Häufig kann der Haarausfall mit einer Minoxidil-Lösung behandelt werden. Das apothekenpflichtige Produkt soll das Haarwachstum stimulieren und dem Fortschreiten des Haarausfalls entgegenwirken. Frauen erhalten von ihrem Arzt häufig auf Rezept Antiandrogene.
Entzündungshemmer wie Kortison kommen bei kreisrundem Haarausfall zum Einsatz. Nach der Behandlung schreitet der Haarverlust jedoch fort. Weitere Behandlungsmethoden sind die Lichttherapie oder die topische Immuntherapie.





