Gehirnerschütterungen, allgemein auch als Schädel-Hirn-Trauma bezeichnet, entstehen häufig bei Unfällen, etwa im Straßenverkehr, Haushalt oder beim Sport (zum Beispiel beim Boxen, siehe Grafik rechts). Sie sind gekennzeichnet durch eine Verletzung des Schädels einschließlich des Gehirns. Typische Symptome sind neben Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auch gestörte motorische Reaktionen, Gedächtnisausfälle und Bewusstlosigkeit. Je nach Art und Ausmaß der Symptome unterscheiden die Mediziner drei Schweregrade, die auf der sogenannten Glasgow-Koma-Skala basieren. Diese Skala, mit der sich Bewusstseinsstörungen abschätzen lassen, haben zwei schottische Neurochirurgen 1974 entwickelt. Entscheidend sind die Fähigkeiten, die Augen zu öffnen, zu sprechen und auf Schmerzreize zu reagieren.





