Groß ist die zeitliche und räumliche Bandbreite der vorgestellten Beispiele. Zu Beginn gehen die Autoren auf die Herstellungstechniken, die Handwerker und die verwendeten Materialien ein, stellen die verschiedenen Mosaiktypen vor und skizzieren die stilistische Entwicklung vom 4./3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. Der Hauptteil des Bandes aber befasst sich mit den verschiedenen „Stätten der Mosaikkunst“, von Alexandria, Delos, Palestrina und Pergamon über Pompeji, Antiochia und Tunis bis zu Ravenna und Rom. Ob martialische Helden, entflammte Liebespaare, tanzende Götter oder geflügelte Greifen – schier unerschöpflich scheint die Themenvielfalt zu sein.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




