Karl Heinz Bohrer, Literaturprofessor und ehemaliger Literaturchef der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, war zu Beginn des Zweiten Weltkriegs sieben Jahre alt. Konsequent aus der Perspektive dieses langsam älter werdenden Jungen schildert Bohrer seine Kindheit und Jugend bis 1953. Voll feiner Beobachtungsgabe, dabei doch leicht und elegant, berichtet der Autor von dem untergründigen Schrecken der NS-Zeit, aber auch von seiner Faszination für die Kunst, die für ihn immer mehr zum rettenden Raum wurde.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




