Poskett führt vor, wie umfassend große europäische Gelehrte wie Kopernikus, Newton und Darwin von außereuropäischen Quellen profitiert haben, und er meint sogar, dass sie von ihnen abhängig waren. Ich glaube das nicht, auch wenn man liest, dass sich Kopernikus „auf philosophische Ideen aus Persien, astronomische Tafeln aus dem muslimischen Spanien und Planetenmodelle von ägyptischen Mathematikern“ stützte. Zwar kann man dies zu dem Schluss nutzen, dass sein Buch „Über die Umlaufbahnen der Himmelssphären“ von 1543 „ein klassisches Renaissancewerk der Synthese“ ist, wie Poskett es beschreibt. Jedoch sollte man merken, dass damit erneut ein europäischer Begriff auftaucht und Erkenntnisse aus der alten Welt liefert.





