Das größte Virus der Welt haben französische Forscher im Ozean vor Chiles Westküste entdeckt. Megavirus chilensis ist mit 7 Mikrometern (Tausendstel Millimeter) 10 bis 20 Mal größer als gewöhnliche Viren und übertrifft auch einige Bakterien. Der Viren-Gigant vermehrt sich, indem er Amöben befällt, die im Meer leben.
ELFTER URVOGEL
Im bayrischen Altmühltal ist ein weiteres Fossil des Urvogels Archaeopteryx gefunden worden. Damit ist die Zahl der bekannten Exemplare auf elf gestiegen. Die jetzt entdeckte Versteinerung ist in relativ gutem Zustand. Nur ein Flügel und der Schädel des hühnergroßen Tieres fehlen. Dafür sind die Federn bemerkenswert gut erhalten. Die anderen zehn Fossilien von Archaeopteryx stammen aus Steinbrüchen bei Eichstätt, Solnhofen, Langenaltheim und Jachenhausen bei Riedenburg.
AUSGEBRANNTE MANAGER
Fast jede vierte Führungskraft in Deutschland ist von Burn-out bedroht. Das besagt eine Studie der Universität Bochum. Für die Untersuchung waren 229 Manager schriftlich befragt worden. 24 Prozent von ihnen wiesen eine starke „vitale Erschöpfung” auf, die sich durch Müdigkeit, Energiemangel sowie Entmutigung äußert und mit einem deutlich erhöhten Herzinfarktrisiko einhergeht.
VERRÄTERISCHE ZÄHNE
Homo sapiens kam schon vor rund 45 000 Jahren in Europa an – etwa 5000 Jahre früher als angenommen. Das hat ein internationales Forscherteam um Stefano Benazzi von der Universität Wien festgestellt. Die Wissenschaftler hatten Zähne, die 1964 in einer italienischen Höhle ge-funden worden waren, erneut untersucht. Man hatte sie bisher dem Neandertaler zugeordnet, sie stammen aber offenbar vom anatomisch modernen Menschen.





