von TAMARA WORZEWSKI
Ich rate meinem Bekanntenkreis, von Reiswaffeln vorerst Abstand zu nehmen“, sagt Stephan Clemens von der Universität Bayreuth. Seit er gemeinsam mit Britta Planer-Friedrich hohe Konzentrationen der Arsenverbindung Dimethylmonothioarsenat (DMMTA) in sämtlichen untersuchten Reiswaffeln nachwies, herrscht Verunsicherung. Denn in Zelltoxizitätsstudien, also in Petrischalen-Experimenten zur Giftigkeit, schädigt DMMTA Menschenzellen erheblich. Ob sich daraus aber eine Gesundheitsgefährdung für Menschen ableiten lässt, ist unklar, und die Risikoermittlung wird wohl dauern. Anders ist das bei berüchtigteren Arsenverbindungen.





