Die meisten Deutschen besitzen inzwischen ein Handy, doch Experten streiten weiter darüber, ob Mobiltelefone und Sendeanlagen die Gesundheit schädigen können. Die Programmgruppe „ Mensch Umwelt Technik” (MUT) des Forschungszentrums Jülich hat jetzt eine Metastudie zur Risikobewertung im Bereich Mobilfunk und Gesundheit vorgestellt. Die 25 Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz um Peter Wiedemann konnten den Verdacht gesundheitlicher Schädigungen nicht erhärten. So seien keine Hinweise darauf gefunden worden, dass Mobilfunkwellen Krebs verursachten. Außerdem seien die experimentell gefundenen schwachen Wirkungen auf das zentrale Nervensystem ohne erkennbare Nachteile auf die menschliche Gesundheit. Gleiches gelte für vermutete Veränderungen des Erbguts. Wiedemann hält aber wegen der Komplexität des Themas weitere Untersuchungen für nötig.





