Als Patient in Deutschland darf man sich glücklich schätzen: Eine medizinische Behandlung in den USA ist erheblich teurer. Der Grund dafür ist vor allem, dass es in den Vereinigten Staaten keine Preisbegrenzungen für medizinische Leistungen gibt. Einzige Ausnahme ist die staatliche Krankenkasse Medicare. Arztpraxen und Krankenhäuser können verlangen, was sie wollen. So können unverhältnismäßig hohe Kosten entstehen, etwa für Krankentransporte. Dazu kommt, dass die Kosten für Verwaltung, Ärzte und Personal höher sind als in Deutschland. Der Patient zahlt – ist er dazu nicht in der Lage, wird er schnell zum Sozialfall: Mehr als die Hälfte der Amerikaner, die Privatinsolvenz anmelden, tun dies, weil sie ihre hohen Arztrechnungen nicht bezahlen können.





