Zu Beginn erläutert Walter sein Verständnis des Begriffs „Weltwirtschaft“. Er weist auf die Tatsache hin, daß er bei manchen Autoren auch die Wirtschaft der alten Kulturen umfaßt; dennoch entscheidet er sich für eine Zeitspanne vom Hochmittelalter bis in die Gegenwart. Der erste Teil des Bandes befaßt sich ausführlich mit Theorien, Konzeptionen und Modellen zur Weltwirtschaft sowie mit den einschlägigen Forschungsmethoden.
Im zweiten Teil stellt der Autor Strukturen und Inhalte anhand ausgewählter Fallstudien dar; hier finden sich Themen wie die wirtschaftlichen Aspekte der Kreuzzüge, die Verlagerung der Welthandelsmetropolen in Spätmittelalter und früher Neuzeit, Amsterdam als Zentralort für Hochfinanz und Handel im 17. und 18. Jahrhundert oder die Globalisierung im 20. Jahrhundert.
Walters Synthese bietet auch Hilfestellungen für die Examensvorbereitung von Studenten: Am Ende jedes inhaltlichen Kapitels findet man „Prüfsteine“, die mögliche Prüfungsfragen zum Stoff formulieren.
Rezension: Talkenberger, Heike




