von TIM KALVELAGE (Text und Fotos)
Nach kurzer Fahrt vom Bootsanleger der meeresbiologischen Station auf den Raunefjord hinaus machen die Forschenden am „Mesokosmos Nummer eins“ fest. Zwischen signalorange lackierten Auftriebskörpern hängt ein rund 40.000 Liter großer Plastiksack, gefüllt mit Meerwasser. Ein abgeschlossenes Ökosystem, das jetzt kurz nach der Frühjahrsalgenblüte grünlich schimmert. Mehrfach lassen die Forscher in dem 20 Meter langen Sack einen Wasserschöpfer hinab. Die Proben füllen sie in Kanister und Flaschen, um sie später im Labor zu analysieren. Dann binden sie das Boot wieder los und steuern den nächsten Mesokosmos an.





