Dingos haben für die Ureinwohner Australiens eine wichtige kulturelle Bedeutung und spielen überdies als größte einheimische Raubtiere eine wichtige Rolle im Ökosystem. Für die europäischen Siedler stellten sie allerdings von Anfang an ein Problem dar. Da Dingos immer wieder Schafe rissen, wurden sie mit Fallen, Gift und Schusswaffen intensiv bekämpft. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde ein mehr als 5000 Kilometer lange Zaun von der Süd- bis zur Ostküste vollendet, der Dingos von den Schafherden im Süden fernhalten soll. Bis heute wird dieser Zaun in Stand gehalten und das sogenannte Dingo-Management umfasst die Bekämpfung der Tiere in weiten Teilen des Kontinents, kombiniert mit Erhaltungsbemühungen in speziellen Schutzgebieten.





