Forscher aus St. Louis/USA haben herausgefunden, dass eine besonders aktive Variante des CYP1A1-Gens das Risiko für Osteoporose (Knochenschwund) erhöht. Das Gen trägt die Information für ein Leberenzym, das Östrogene abbaut. Diese Hormone sind für die Knochenstabilität wichtig. Die Wissenschaftler untersuchten 156 gesunde Frauen. Etwa 19 Prozent davon, die mit der aktiveren CYP1A1-Version ausgestattet waren, hatten eine deutlich geringere Knochendichte am Oberschenkel. Allerdings haben die Gen- Träger vermutlich auch einen erheblichen Vorteil: Schon länger ist bekannt, dass das Gen für einen effizienten Abbau Krebs erregender Stoffe sorgt – beispielsweise von Benzpyrenen aus Tabakrauch.





