von Rüdiger Vaas und Finn Brockerhoff
Schon seit dem Altertum versuchen Wissenschaftler, die Natur des Lichts zu ergründen und die mannigfaltigen Phänomene zu erklären, die mit ihm einhergehen. So hat die Optik, die Lehre vom Licht, im Laufe der Zeit eine Vielzahl verschiedener Theorien hervorgebracht: Bereits um 300 v. Chr. schrieb der griechische Mathematiker Euklid, dass sich Licht in Form geradliniger Strahlen ausbreitet. Wie schon Pythagoras und andere antike Gelehrte ging er dabei jedoch von einem falschen Sehvorgang aus, bei dem die Augen heiße Sehstrahlen aussenden, die dann von kalten Objekten „zurückgedrängt“ würden.





