An jenem kalten Januarmorgen bot sich für den unbedarften Betrachter ein recht sonderbarer Anblick. Da liefen Männer und Frauen in engen Reihen über die Felder im Havelland nordwestlich von Berlin. Die Gummistiefel halb im Matsch versunken, den Blick fest auf den Boden gerichtet. „Es sah ein wenig danach aus, als wären wir auf Vermisstensuche“, sagt Ansgar Greshake. Der Mineraloge ist Kurator für die Meteoritensammlung des Museums für Naturkunde in Berlin. Wonach er zusammen mit Dutzenden Freiwilligen hier Ausschau hielt, war aber kein Mensch. Es war ein Besucher aus dem All – und zwar ein ganz besonderer, wie sich später herausstellte.





