Der Meeresschwamm Halisarca caerulea ernährt Bewohner von Korallenriffen. Niederländische Forscher haben entdeckt: Der Schwamm nimmt täglich große Mengen von im Wasser gelöstem Kohlenstoff auf. Damit bildet er neue Zellen – die alten werden abgestoßen und dienen Fischen, Krebsen und Schnecken als Futter.
NEUES GUMMI-REZEPT
Ein Verfahren, Gummi ohne das für Wasserorganismen schädliche Zinkoxid herzustellen, ist am Leibniz-Institut für Polymerforschung in Dresden entwickelt worden. Zinkoxid dient bisher als Katalysator bei der Vulkanisation – der Vernetzung zwischen Kautschuk und Schwefel. Bei der neuen Methode werden stattdessen zinkhaltige Hydrotalkite verwendet. Dadurch wird der Zinkanteil auf ein Zehntel reduziert.
FRAUEN LIEBEN das RISIKO
Das Klischee, Frauen seien bei Geldanlagen weniger risikobereit als Männer, hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) widerlegt. Das Vorurteil rührt laut DIW daher, dass Frauen weniger Vermögen haben als Männer und deshalb eher auf Sparbücher oder Lebensversicherungen setzen. Je mehr Vermögen Frauen aber zur Verfügung steht, desto mehr sind sie laut DIW auch zu riskanten Geldgeschäften bereit.
LUKRATIVE SCHATZSUCHE
Der Goldschatz aus dem 7. Jahrhundert, der letzten Sommer von einem arbeitslosen Briten in der Grafschaft Staffordshire auf einem Acker entdeckt wurde, ist 3,6 Millionen Euro wert. Die Summe muss nach britischem Recht die Institution, die den Fund erwirbt, zur Hälfte an den Finder und den Besitzer des Grundstücks zahlen.





