Schwarze Löcher sind völlig unsichtbar – aber von einem hochenergetischen Feuerwerk umgeben, wie es keine andere Quelle im Universum erzeugt. Bislang hielten Astronomen die Finsterlinge des Alls vor allem für vernichtende Mahlströme. Neuen Erkenntnissen zufolge sind sie jedoch erstaunlich einflussreich: Obwohl sogar die massereichsten Schwarzen Löcher in den Zentren der Galaxien nicht größer als unser Sonnensystem werden, nehmen sie Einfluss auf ihre Umgebung im Umkreis von Tausenden von Lichtjahren. Und sie entscheiden über die Zukunft ihrer Heimatgalaxien. Lesen Sie außerdem in der nächsten Titelgeschichte von bild der wissenschaft: Wie Astronomen eine neue Gruppe von Schwarzen Löchern aufspürten.
SUCHE IM GEN-LABYRINTH
Wenn Zellen zu Krebszellen (Bild) entarten, verändern sich mehrere Zehntausend Gene. Diese Mutationen sind nicht nur je nach Tumorart anders, sondern sie variieren auch von Mensch zu Mensch. In einem weltweiten Großprojekt wollen Forscher alle diese Defekte durchkämmen: Welche Mutationen sind entscheidend? Kann man sie verhindern – oder zur Not reparieren?
SCHMUTZIGE SAUBERMÄNNER
Die preisgünstigen Dünnschicht-Solarzellen haben einen großen Anteil am Photovoltaik-Boom. Doch manche von ihnen enthalten das giftige Kadmium. Kritiker fürchten, das Schwermetall könnte aus beschädigten Zellen in die Umwelt gelangen. Die Herstellerfirmen hingegen geben Entwarnung. Was stimmt? Der renommierte Experte Jürgen Werner bezieht in bild der wissenschaft eindeutig Stellung.
DIE RETTER DER BILDERGROTTE
17 000 Jahre haben die fantastischen Malereien in der Höhle von Lascaux überdauert. Doch seit ihrer Entdeckung vor 70 Jahren setzen Algen, Bakterien und Schimmelpilze dem Welterbe der Menschheit zu. Restauratoren bekämpfen die Angreifer mit Bioziden und versuchen, das mikrobiologische Gleichgewicht in der Grotte wiederherzustellen.
ARDIS ENTDECKER
Yohannes Haile-Selassie ist einer der Stars unter den Fahndern nach den Urahnen des Menschen. Sein Heimatland Äthiopien bietet ideale geologische Bedingungen für die Erhaltung von Fossilien. Vier wichtige Relikte hat Haile-Selassie bereits gefunden. Die meisten Schlagzeilen machte „Ardi”, 4,4 Millionen Jahre alt: Das Wesen konnte klettern wie ein Affe, aber es konnte auch aufrecht gehen – fast wie ein Mensch.





